07.02.13

Dienstanweisung

für die Freiwillige Feuerwehr Groß Kreutz (Havel)

 

Abschnitt 1

 

§1 Der freiwillige Feuerwehrmann/die freiwillige Feuerwehrfrau

§2 Der Wehrführer/ die Wehrführerin

§3 Der Ortswehrführer/die Ortswehrführerin

§4 Zug- und Gruppenführer(in)

§5 Der Gerätewart

§6 Urlaub

 

Abschnitt 2

Die feuerschutztechnische Ausrüstung und Einrichtung

 

§7 Dienstkleidung und persönliche Ausrüstung

§8 Fahrzeuge und Gerät

§9 Schlauchpflege

§10 Feuerwehrhäuser/Mehrzweckgaragen

§11 Löschwasserversorgung

§12 Feuermelde- und Alarmierungsanlagen

 

Abschnitt 3

Einsatz

 

§13 Alarm und Ausrücken

§14 An der Einsatzstelle

§15 Maßnahmen des Einsatzleiters/der Einsatzleiterin

§16 Pflicht des/der Zugführer(in)

§17 Aufräumungsarbeiten

§18 Brandwachen

§19 Abrücken von der Schadenstelle

§20 Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft

 

Abschnitt 4

Ausbildung

 

§21 Ausbildungsplan

§22 Durchführung der Ausbildung

 

Abschnitt 5

 

§23 Brandsicherheitswache

 

Abschnitt 6

 

§24 Gemeindejugendwart(in)

 

Abschnitt 7

 

§25 Jugendfeuerwehr

 

Abschnitt 8

Richtlinie über Organisation und Durchführung einer Kinderfeuerwehr

 

Abschnitt 9

Richtlinie über Dienstzeitregelung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel)

 

Abschnitt 10

 

§ 26 In-Kraft-Treten und Bekanntmachung

 

 

 

Abschnitt 1

 

§1

Der freiwillige Feuerwehrmann/die freiwillige Feuerwehrfrau

 

1)      Die Aufnahme des Bewerbers, der Bewerberin für die freiwillige Feuerwehr erfolgt durch Ausfüllen eines einheitlichen Aufnahmeantrages (Anlage 1), der Bestätigung durch den Ortswehrführer sowie des Wehrführers in Abstimmung mit den Trägern des Brandschutzes. Erst nach Unterzeichnung des Aufnahmeantrags durch den Träger des Brandschutzes gilt der Bewerber, die Bewerberin als aufgenommen.

2)      Der Feuerwehrmann ist verpflichtet nach Aufnahme in der Freiwilligen Feuerwehr, an jedem Dienst entsprechend der FWDV 2 pünktlich teilzunehmen und sich auf Brand- und Unfallstellen oder bei der Behebung sonstiger Notstände mit ganzer Hingabe für das Gelingen des Rettungswerkes ohne Ansehung der  seiner/ihrer Hilfe bedürftigen Person einzusetzen.

3)      Der freiwillige Feuerwehrmann/die freiwillige Feuerwehrfrau ist höflich und hilfsbereit, insbesondere zu seinen/ihren Kameraden. Seinen/ihren Kameraden erweist er/sie Achtung und Gehorsam. Die Vorgesetzten sind ihren Unterstellten gegenüber erfüllt von dem Bewusstsein der Verantwortung, Fürsorge und Gerechtigkeit. Die Haltung der Feuerwehr beim öffentlichen Auftreten gibt hiervon Zeugnis.

4)      Der freiwillige Feuerwehrmann/die freiwillige Feuerwehrfrau hat nach § 27 BbgBKG Anspruch auf Versicherungsschutz bei Unfällen oder Erkrankungen, die er/sie in der Ausübung seines/ihres Dienstes erleidet, auf Entschädigung des Verdienstausfalles, Ersatz von Sachschäden sowie auf Anerkennung seiner/ihrer der Allgemeinheit uneigennützig geleisteten Dienste.

5)      Jeder Feuerwehrmann/jede Feuerwehrfrau wird vor erstmaligem Dienstbeginn über die „Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren“ der „Unfallverhütungsvorschrift Erste Hilfe“ sowie die für seine/ihre Verwendung darüber hinausgehenden Unfallverhütungsvorschriften durch den Ortswehrführer/Ortswehrführerin belehrt. Diese Belehrung wird jährlich wiederholt. Der Feuerwehrmann/die Feuerwehrfrau muss sich durch Unterschrift zur Beachtung der Unfallverhütungsvorschrift verpflichten.

6)      Werdende Mütter dürfen an der aktiven Einsatztätigkeit und an Ausbildungsveranstaltungen mit körperlicher Belastung nicht teilnehmen.

7)      Der freiwillige Feuerwehrmann/die freiwillige Feuerwehrfrau muss sich auch durch sein/ihr Verhalten außer Dienst der Ehre würdig erweisen, Angehörige(r) einer freiwilligen Feuerwehr zu sein.

8)      Der Feuerwehrmann/die Feuerwehrfrau muss in seiner/ihrer Dienstausübung gegenüber der Allgemeinheit und gegenüber seinen/ihren Kameraden besonders vertrauenswürdig und zuverlässig sein. Daher ist er/sie gegenüber dem Ortswehrführer/der Ortswehrführerin in folgenden, ihn/ihr betreffenden Angelegenheiten zur unverzüglichen Mitteilung verpflichtet:

a)       Anhängige Ermittlungsverfahren oder ausgesprochene                     Verurteilungen in Strafsachen, insbesondere Widerstand gegen die Staatsgewalt, Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten                       gegen  die sexuelle Selbstbestimmung, Verletzung des persönlichen                        Lebens- und Geheimbereichs, Straftaten gegen das Leben, die                        körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit, Diebstahl und                        Unterschlagung, Raub und Erpressung und gemeingefährliche                            Straftaten  (z.B. Brandstiftung, Trunkenheit im Verkehr u.s.w.)

b)      eingeleitete Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafverfahren, soweit in deren Folge der Führerscheinentzug ausgesprochen wurde oder ein Punktestand beim Kraftfahrtbundesamt ab 9 Punkte zu erwarten bzw. zu verzeichnen ist.

 

Die Mitteilungen sind vom Wehrführer/von der Wehrführerin und dem zu unterrichtenden Träger des Brandschutzes vertraulich zu behandeln. Während eines laufenden Verfahrens kann der Feuerwehrmann/die Feuerwehrfrau durch den Wehrführer/die Wehrführerin bis zu dessen Abschluss vom Dienst beurlaubt werden. Soweit eine Beurlaubung ausgesprochen wird, ruhen alle Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft.

 

§ 2

Der Gemeindewehrführer/die Gemeindewehrführerin

                                                           nachfolgend Wehrführer/die Wehrführerin genannt

 

1)      Der Wehrführer/die Wehrführerin ist dem Träger des Brandschutzes dafür verantwortlich, dass die Aufgaben des Feuerschutzes jederzeit voll erfüllt werden. In seiner/ihrer Ortsabwesenheit wird der Wehrführer/die Wehrführerin durch seine/ihre Stellvertreter vertreten.

2)      Die Aufgaben des Wehrführers/der Wehrführerin ergeben sich allgemein aus dem BbgBKG und der jeweiligen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Gesetzes und dieser Dienstanweisung. Zu seinen/ihren Pflichten gehört insbesondere:

a)      Die Verbundenheit der freiwilligen Feuerwehr in ihren Einheiten durch die Pflege der Kameradschaft herzustellen und zu festigen

b)      Die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr durch Ausbildung und Fürsorge in ständiger Einsatzbereitschaft zu halten

c)      Fahrzeuge und Gerät der Feuerwehr einschließlich der Feuermelde- und Alarmierungsanlagen zu verwalten

d)      Für Notstände, die aus Unglücksfällen oder Naturereignissen entstehen, die Einsatzmaßnahmen nach den Weisungen des Bürgermeisters vorzubereiten

e)      Die Löschwasserversorgung zu überwachen

f)        Für Unterweisungen und Ausbildung einen jährlichen Plan aufzustellen oder aufstellen zu lassen und für seine Durchführung zu sorgen

g)      Unfallverhütungsvorschriften zu erteilen oder erteilen zu lassen und jedem Feuerwehrmann/jeder Feuerwehrfrau die Unfallverhütungs-vorschriften durch Auslage in jedem Feuerwehrgerätehaus zugänglich zu machen  

h)      Dem Bürgermeister rechtzeitig alles vorzuschlagen, was der Vorbereitung eines ausreichenden Feuerschutzes dient und vom Wehrführer/von der Wehrführerin nicht unmittelbar selbst angeordnet werden kann

i)        Der Gemeindewehrführung obliegt formale Leitung der Kinderfeuerwehren gemäß der Richtlinie über die Organisation und Durchführung einer Kinderfeuerwehr der Gemeinde Groß Kreutz (Havel)

 

 

§ 3

Der Ortswehrführer/die Ortswehrführerin

 

1)      Der Ortswehrführer/die Ortswehrführerin ist dem Wehrführer/der Wehrführerin verantwortlich für

a)      die Organisation des Dienstes in der jeweiligen Ortsfeuerwehr, die Förderung der Kameradschaft, der Jugendarbeit, der Arbeit der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Traditionspflege insbesondere hinsichtlich des Zusammenwachsens der einzelnen Ortsfeuerwehren zu einer leistungsstarken Feuerwehr

b)      Vorbereitung und Durchführung der Aus- und Fortbildung in der Ortsfeuerwehr auf der Grundlage eines vom/von der Wehrführer(in) bestätigten Dienst- und Ausbildungsplanes

c)      Durchführung der erforderlichen Belehrungen zur Anwendung und Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften, die zu dokumentieren sind.

d)      Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Technik sowie deren Wartung und Pflege

e)      Erarbeitung von Vorschlägen zur materiell-technischen Ausrüstung und der personellen Entwicklung der Ortsfeuerwehr

f)        Gestellung von Brand- und Brandsicherheitswachen

g)      Vertretung der Interessen der Kameraden und Kameradinnen der Ortsfeuerwehr gegenüber dem Wehrführer/der Wehrführerin und dem Träger des Brandschutzes

h)      Ist der Ortswehrführer/die Ortswehrführerin während seiner/ihrer Urlaubszeit ortsabwesend, so hat er/sie die Vertretung zu regeln. Eine Meldung an den Wehrführer/die Wehrführerin hat zu erfolgen.

 

§ 4

Zug– und Gruppenführer(in)

 

Die dem Ortswehrführer/der Ortswehrführerin untergeordneten Angehörigen der Ortsfeuerwehr sind verpflichtet, ihn/sie nach Kräften zu unterstützen.

Aufgaben und Dienststellung bestimmt der/die Ortswehrführer/in, im Rahmen der Bestimmungen der Verordnung über die Laufbahn der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren nach seinem pflichtgemäßen Ermessen.

 

 

§ 5

Der Gerätewart

 

1)      Der Gerätewart dessen Ausbildung entsprechend der FwDv 2 erfolgt sein soll, ist für die Wartung, Pflege und Instandhaltung der Fahrzeuge, des Gerätes sowie der sonstigen Ausrüstung der Ortsfeuerwehr gegenüber verantwortlich. Fahrzeuge und Geräte sind nach einem vom/von der dem/der Ortswehrführer(in) festgelegten Prüfungsplan zu prüfen, soweit die Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr  GUV-G 9102 nichts anderes bestimmen. Die Beseitigung der Mängel, die ihm/ihr von den Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr gemeldet werden, veranlasst der Gerätewart nach Rücksprache mit dem/der Ortswehrführer(in).

2)      Er/Sie führt ferner die vorgeschriebenen Nachweise über Gerät und Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr einschließlich des Nachweises über den Kraftstoffverbrauch.

 

 

§ 6

Urlaub

 

1)      Bei der Ortsabwesenheit einer eingesetzten Führungskraft (Zug- oder Gruppenführer/in) hat der/die Ortswehrführer(in) die Vertretung zu regeln.

2)      Ist der/die Wehrführer(in) der Feuerwehr länger als einen Tag ortsabwesend, so meldet er/sie dies dem Bürgermeister und gibt ihm/ihr seine/ihre Vertretung durch den jeweiligen Stellvertreter bekannt.

3)      Nach Rückkehr vom Urlaub meldet sich jeder bei seinem Vorgesetzten zurück.

 

Abschnitt 2

Die feuerschutztechnische Ausrüstung und Einrichtung

 

§ 7

Dienstkleidung und persönliche Ausrüstung

 

1)      Die Dienstkleidung und persönliche Ausrüstung ist pfleglich zu behandeln; sie ist gemäß dem Unfallverhütungsvorschriften zum Dienst (insbesondere Einsatz, Übung und Ausbildung) zu tragen. Das Tragen der Dienstkleidung außerhalb des Dienstes in der Öffentlichkeit ist nur mit Genehmigung des Wehrführers/der Wehrführerin gestattet.

2)      Der/die Wehrführer(in)/Ortswehrführer(in) ist verpflichtet, sie in angemessenen Zeiträumen auf Vollständigkeit und Zustand zu prüfen und zu dokumentieren.

 

§ 8

Fahrzeuge und Gerät

 

1)      Fahrzeuge und Gerät müssen stets einsatzbereit sein; sie sind nach jedem Einsatz und nach jeder Übung einsatzbereit an den für sie bestimmten Ort zu bringen und in einem angemessenen Zeitraum zu säubern.

2)      Die Wartung und Pflege der Fahrzeuge und des Gerätes erfolgt nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers.

3)      Die nach den Herstellerangaben durchzuführenden Prüfungen sind in hierfür anzulegenden Nachweisen zu vermerken.

4)      Festgestellte Mängel sind sofort dem Gerätewart und dem Ortswehrführer/der Ortswehrführerin zu melden.

5)      Das Rauchen ist in allen Fahrzeugen untersagt.

6)      Der Einsatz von Fahrzeugen außerhalb des Dienstes (z.B. Wettkampffahrten, Besuch von Partnerfeuerwehren) ist nur mit Genehmigung gestattet. Dienstfahrten außerhalb des Landkreises Potsdam-Mittelmark bedürfen der Genehmigung einer Dienstreise durch den Bürgermeister.

 

§ 9

Schlauchpflege

 

1)      Schlauchpflegearbeiten (Prüfen, Reinigen) erfolgen ausschließlich im FTZ des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Aus Gründen des Unfallschutzes dürfen nur von dort geprüfte Schläuche auf den Fahrzeugen und in der Schlauchreserve vorgehalten und im Einsatz verwendet werden.

2)      Die Behandlung und ordnungsgemäße Lagerung des Schlauchbestandes ist von jedem Angehörigen der Feuerwehr besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Um größere Verluste zu vermeiden und die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten, sind die Behandlungsvorschriften sorgfältig zu beachten.

 

 

§ 10

Feuerwehrgerätehäuser/ Mehrzweckgaragen

 

1)      Fenster, Tore und Türen des/der Feuerwehrgerätehauses/Mehrzweckgaragen sind gegen unbefugtes Eindringen zu schützen.

2)      Beleuchtungs- und Heizungsanlagen sind in einwandfreiem Zustand zu halten. Auf wirtschaftliche und sparsame Benutzung der Heizungsanlage ist zu achten.

3)      Die sonstigen Einrichtungen, z.B. Schulungs- und Übungsräume, Fahrzeughallen, Sanitäranlagen, Feuerwehrmelde- und Alarmierungsanlagen usw. sind zweckentsprechend zu pflegen.

4)      Ein Geräte- und Mannschaftsverzeichnis, der Ausbildungsplan, der Plan über die nachbarliche Löschhilfe und ein Löschwasserversorgungsplan sind in den Einsatzunterlagen vorzuhalten oder geeignet auszuhängen.

5)      Fahrzeuge und Geräte sind übersichtlich aufzustellen.

6)      Maßnahmen zur Sicherstellung der Feuerlöscharbeiten im Winter sind frühzeitig zu treffen.

7)      Für die Pflege und Ordnung im Feuerwehrgerätehaus/Mehrzweckgarage ist der Gerätewart (soweit vorhanden) , ansonsten der/ die Ortswehrführer(in) verantwortlich.

8)      Das Rauchen im Feuerwehrgerätehaus/Mehrzweckgarage ist untersagt. Soweit Anträge auf Fremdnutzung in Absprache mit dem Träger des Brandschutzes für Versammlungen, Küche und Sanitäreinrichtungen gestellt werden, entscheidet hierüber der/die Ortswehrführer(in) nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Einsatzbereitschaft darf durch Fremdnutzungen nicht beeinträchtigt werden. Alle Fremdnutzungen sind in einem Verzeichnis aus Versicherungsgründen nachzuweisen. Bei kostenpflichtigen Fremdnutzungen ist auf den Abschluss einer schriftlichen Nutzungsvereinbarung mit dem Träger des Brandschutzes hinzuwirken.

 

 

§ 11

Löschwasserversorgung

 

1)      Der/die Ortswehrführer(in) hat die Löschwasserbrunnen mindestens zweimal im Jahr, und zwar einmal vor Beginn der kalten Jahreszeit, überprüfen zu lassen. Über den Befund ist ein Nachweis zu führen. Festgestellte Mängel sind dem Träger des Brandschutzes mit einem Vorschlag zur Beseitigung schriftlich mitzuteilen.

2)      Der/die Ortswehrführer(in) hat die ihm/ihr von dem Träger des Brandschutzes zur Verfügung gestellten Rohrnetzpläne der öffentlichen Wasserleitung mit den eingezeichneten Hydranten und Löschwasserentnahmestellen auf dem Laufenden zu halten und für Einsatz und Schulung der freiwilligen Feuerwehr zu verwenden.

3)      Bei der Benutzung der Hydranten während der kalten Jahreszeit sind die Vorschriften für den Frostschutz, beim Fehlen besonderer Vorschriften die Grundsätze sachgemäßer Behandlung anzuwenden.

 

§ 12

Feuermelde- und Alarmierungsanlagen

 

Kameraden/Kameradinnen die einen Funkmeldeempfänger besitzen, haben bei defekt des Funkmeldeempfängers unverzüglich den/die Ortswehrführer(in) zu informieren.

 

Abschnitt 3

 

Einsatz

 

§13

Alarm und Ausrücken

 

1)      Der Alarm wird nach der vom Bürgermeister erlassenen Alarm- und Ausrückeordnung ausgelöst. Beim Alarm finden sich die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr unverzüglich im Gerätehaus ein und statten sich mit ihrer Einsatzbekleidung und persönlichen Ausrüstung aus. Der/die Wehrführer(in)/Ortswehrführer(in) oder eine nachrangige Führungskraft erteilen nach dem Einsatzauftrag der Leitstelle oder des Bürgermeisters den Einsatzbefehl.

2)      Beim Einsatz kann von den Sonderrechten des §25 StVO und 38 StVO Gebrauch gemacht werden. Führer und Fahrer müssen ihr Verhalten im Verkehr so einrichten, dass andere nicht geschädigt oder gefährdet werden; wenn es vermeidbar ist, sollen die anderen Verkehrsteilnehmer auch nicht behindert werden.

3)      Blaues Blinklicht und Warnvorrichtungen mit einer Folge verschieden hoher Töne dürfen nur benutzt werden, wenn zur Abwehr oder Bekämpfung einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder zur Rettung von Menschenleben oder bedeutender Sachwerte höchste Eile geboten ist. Sie dürfen nur an behördeneigenen Kraftfahrzeugen angebracht werden.

4)      Die Grundsätze des Abs. 3 gelten entsprechend für die Inanspruchnahme der Sonderrechte aus § 70 Abs. 4 StVZO.

5)      Zurückbleibende Einsatzkräfte, die sich in Bereitschaft befinden, haben so lange zu warten, bis die zuständige Führungskraft die Bereitschaft aufhebt oder ein Nachfahren zum Einsatzort anordnet.

 

 

 

 

 

 

§ 14

An der Einsatzstelle

 

1)      Die Fahrzeuge sind so aufzustellen, dass Angriff oder Hilfeleistung nicht beeinträchtigt werden.

2)      Für Presseauskünfte, sowie Auskünfte jeglicher Art ist der Einsatzleiter bzw. dessen Beauftragter zuständig.

3)      Das Fotografieren an der Einsatzstelle ist nur mit Zustimmung des Einsatzleiters erlaubt.

4)      Führungskräften ab der Dienststellung Gruppenführer ist die Nutzung von Mobilfunkgeräten gestattet.

 

§ 15

Maßnahmen des Einsatzleiters/der Einsatzleiterin

 

1)      Der/die zuerst an der Schadensstelle eintreffende Einsatzleiter(in) hat die Rettung gefährdeter Personen und Sachen, Beschränkung des Brandes auf den vorgefundenen Herd und seine schnellste Ablöschung unverzüglich in Angriff zu nehmen; hierbei hat er/sie darauf zu achten, dass durch die Tätigkeit der Feuerwehr kein vermeidbarer Schaden entsteht.

2)      Die nachfolgenden Ortsfeuerwehren sind durch den/die Einsatzleiter(in) an der Einsatzstelle einzuweisen. Sie erhalten von ihm/ihr den Einsatzbefehl. Bei Großbrandstellen oder Großunfällen mit längerer Einsatzdauer ist eine kenntlich gemachte Befehlsstelle einzurichten.

3)      Der/die Einsatzleiter(in) hat von der Schadenstelle nach der Befehlserteilung für die ersten Rettungs- und Löschmaßnahmen dem/der Wehrführer(in) unverzüglich einen Lagebericht zu erstatten. Sobald die Lage es zulässt, unterrichtet er/sie die zuständige Polizeidienststelle, damit diese geborgenes Gut in Verwahrung nehmen und die notwendigen Ermittlungen, insbesondere über die Entstehungsursache des Brandes oder Unfalls, vornehmen kann. Bei großen Schadensereignissen und sonstigen Erfordernissen verständigt der/die Einsatzleiter(in) den Bürgermeister. Über den Verlauf des Einsatzes der Feuerwehr stellt der/die Einsatzleiter(in) die vorgeschriebenen Einsatzberichte auf und legt sie unverzüglich dem/der Wehrführer(in) zur Unterschrift vor und leitet ihn anschließend dem Träger des Brandschutzes zu.

4)      Die Wahrnehmungen auf der Schadenstelle unterliegen dem Dienstgeheimnis.

 

§ 16

Pflichten des/der Gruppenführer(in), Zugführer(in)

 

1)      Beim/bei der Einsatzleiter(in) (Befehlsstelle) melden sich die nachrückenden Feuerwehreinheiten und einzelne Einsatzkräfte. Keine Führungskraft oder Einsatzkraft darf die Einsatzstelle eigenmächtig verlassen. Die Entscheidung über das Abrücken der Feuerwehrkräfte obliegt dem/der Einsatzleiter(in). Die Führungskräfte melden sich vor Abrücken bei ihm/ihr ab.

2)      Die Führungskräfte sind dem/der Einsatzleiter(in) dafür verantwortlich, dass alle Personen, die bei der Gefahrenabwehr eingesetzt werden, so ausgerüstet sind, wie dies für die einzelnen Dienstleistungen durch die Dienstvorschriften für den Feuerwehrdienst, insbesondere für die Ausbildungsvorschriften und die Unfallverhütungsvorschriften, vorgeschrieben ist. Besonders sind diese Vorschriften bei dem Einsatz von feuerwehrfremden Personen zu beachten. Grundsatz für die Führungskräfte ist, dass diese Personen nur in Notfällen für leichte Aufgaben eingesetzt werden und dass alle nicht unbedingt erforderlichen Personen beim Eintreffen der Feuerwehr von der Schadenstelle entfernt werden.

 

 

 

 

§ 17

Aufräumungsarbeiten

 

1)      Brand- und Unfallstellen sind so weit zu säubern und aufzuräumen, dass keine Gefahr für Einstürze und für den Ausbruch eines neuen Brandes besteht. Erbittet der Geschädigte eine weitere Aufräumung und Säuberung der Schadenstelle und wird dem Antrage entsprochen, so können Gebühren nach der Feuerwehrengebührensatzung erhoben werden.

2)      Bei den Aufräumungsarbeiten ist auf die Feststellung der Entstehungsursache zu achten. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass keine Spuren verwischt oder vernichtet werden, die zur Aufklärung der Entstehungsursache dienen können.

 

§ 18

Brandwachen

 

1)      Brandwachen werden nach pflichtgemäßem  Ermessen des Einsatzleiters/der Einsatzleiterin festgelegt. Wird die Brandwache durch den Eigentümer, Besitzer oder sonstigen Nutzungsberechtigten eines Grundstückes oder einer baulichen Anlage nicht selbst aufgestellt, kann der/die Einsatzleiter(in) eine kostenpflichtige Brandwache stellen oder einen Dritten gem. § 13 BbgBKG (Hilfeleistungspflichten) hierzu verpflichten. Den Leiter und die Stärke der Brandwache bestimmt der/die Einsatzleiter(in).

2)      Die Brandwache ist mit den erforderlichen Löschgeräten und –mitteln auszurüsten.

3)      Die Brandwache beginnt mit dem Abrücken der zuletzt die Brandstelle verlassenden Feuerwehreinheit. Die Beendigung der Brandwache wird vom/von dem Einsatzleiter angeordnet.

4)      Die Brandwache ist dafür verantwortlich, dass Maßnahmen getroffen werden, die ein Wiederaufleben  des Brandes verhindern. Das nachträgliche  Niederlegen von Gebäudeteilen ist nur erlaubt, wenn sich die dringende Notwendigkeit hierfür ergibt; sofern es möglich ist, soll die Entscheidung des Einsatzleiters eingeholt werden.

 

§ 19

Abrücken von der Schadenstelle

 

Vor dem Abrücken von der Schadenstelle hat jeder Einheitsführer festzustellen, ob die Mannschaft vollzählig ist, ob sie Schäden erlitten hat, ob sich das Gerät vollständig und ordnungsgemäß auf den Fahrzeugen befindet und ob diese fahrbereit sind. Die für den Einsatzbereicht erforderlichen Angaben sind festzustellen.

Über zurückgelassenes oder fehlendes Gerät ist dem/der Ortswehrführer(in) zu berichten.

 

§ 20

Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft

 

Die Ortswehrführer(innen) sind dafür verantwortlich, dass nach dem Einrücken der Feuerwehreinheiten Fahrzeuge und Gerät unverzüglich wieder einsatzbereit gemacht werden. Mängel sind dem/der Ortswehrführer(in) zu melden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschnitt 4

 

Ausbildung

 

§ 21

Ausbildungsplan

 

Der vom/von der Ortswehrführer(in) nach den Erfordernissen des Gefahrenabwehrbedarfsplanes und den Richtlinien der Feuerwehrdienstvorschrift 2 aufgestellte und vom/von der Wehrführer(in) mit seiner/ihrer Unterschrift genehmigte Ausbildungsplan verpflichtet die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr, nach diesem Plan mindestens 40 Stunden jährlich zum Dienst anzutreten. Für das Fernbleiben vom Dienst hat sich der Feuerwehrmann/frau zu entschuldigen.

 

§ 22

Durchführung der Ausbildung

 

1)      Der Ausbildungsdienst muss durch den/die Ortswehrführer(in) vorbereitet sein, er darf nicht aus dem Stegreif gehalten werden.

2)      Jeder Feuerwehrdienst ist im Feuerwehrdienstbuch oder in einem elektronischen Verwaltungsprogramm zu vermerken.

3)      Für stark gefährdete Betriebe und unter Denkmalschutz stehende Bauten sind Einsatzplätze aufzustellen; nach diesen, ist an den Gebäuden zu üben.

 

 

Abschnitt 5

 

§ 23 Brandsicherheitswache

 

1)      Ist nach § 34 BbgBKG –Brandsicherheitswachen – durchzuführen.

 

Abschnitt 6

 

§ 24

Gemeindejugendwart(in)

 

  1. 1.          Gemeindejugendwart

 

Der Gemeindejugendwart und seine Stellvertreter werden auf Vorschlag der Jugendfeuerwehrwarte der örtlichen Jugendfeuerwehr nach Anhörung der Ortswehrführer durch die Gemeindevertretung ernannt.

 

Aufgaben:

  • Er organisiert mit den örtlichen Jugendfeuerwehren gemeinsame Fahrten, Zeltlager und Ausbildungstermine.
  • Nach Übergabe der einzelnen Dienstpläne erarbeitet der Gemeindejugendwart einen Zeitplan für das gesamte Jahr und übergibt diesen an die Gemeindewehrführung.
  • Der Gemeindejugendwart führt in regelmäßigen Abständen Versammlungen durch, legt Versammlungsort fest, lädt rechtzeitig ein, hat den Vorsitz in der Versammlung und fertigt ein Protokoll an, welches er jedem Jugendfeuerwehrwart der örtlichen Jugendfeuerwehr, der Gemeindewehrführung und seinen Stellvertretern zu kommen lässt.
  • Der Gemeindewehrführung obliegt formale Leitung der Kinderfeuerwehren gemäß der Richtlinie über die Organisation und Durchführung einer Kinderfeuerwehr.

 

 

 

 

Abschnitt 7

 

§ 25

Jugendfeuerwehr

 

  1. 1.      Name, Wesen, Aufsicht

 

1.1.       Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) trägt den Namen „Jugendfeuerwehr Groß Kreutz (Havel)“. Sie gehört somit auch der

Jugendfeuerwehr des Landkreises Potsdam-Mittelmark an.

1.2.   Die Jugendfeuerwehr Groß Kreutz (Havel) ist für die freiwillige           Feuerwehr     Groß Kreutz (Havel) ein freiwilliger Zusammenschluss von Jugendlichen der Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel), sie gestalten ihre Jugendarbeit  innerhalb der  Ortsfeuerwehren Freiwillige Feuerwehr Groß Kreutz (Havel) nach dieser Dienstanweisung selbst und nach folgend als örtliche Jugendfeuerwehr genannt.

1.3. Die örtliche Jugendfeuerwehr der Ortsfeuerwehr untersteht der fachlichen                         Aufsicht des Ortswehrführers der Ortsfeuerwehr, der  sich des Jugendfeuerwehr-wartes bedient.

1.4.  Leiter der örtlichen Jugendfeuerwehr ist der Jugendfeuerwehrwart. Er muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.

1.5. Gemeindejugendfeuerwehrführung, besteht aus dem Gemeindejugendwart und          zweier Stellvertreter, ist Ansprechpartner für die Gemeinde in allen Angelegenheiten der Jugendfeuerwehr.

 

  1. 2.      Aufgaben und Ziele

 

2.1.            Die Jugendfeuerwehr will die Jugend zum Dienst am Nächsten anregen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben dient der Dienst in der örtlichen Jugendfeuerwehr mit Schulung, Ausbildung und Freizeitgestaltung.

2.2.      Die Jugendfeuerwehr will das Gemeinschaftsleben und die demokratischen Lebensformen unter den Jugendlichen fördern.

2.3.      Die Jugendfeuerwehr will dem gegenseitigen Vorstehen und dem Frieden unter den Völkern dienen. Dieses Ziel soll durch Begegnungen, Treffen und Wettkämpfe mit Jugendfeuerwehr erstrebt werden.

2.4.      Die Jugendfeuerwehr fordert von jedem Mitglied die Anerkennung der   Menschenrechte, das Bekenntnis zum freiheitlichen Staat, demokratischer Ordnung und die Bereitschaft, die sich daraus ergebenden staatsbürgerlichen Pflichten zu erfüllen.

 

  1. 3.      Zugehörigkeit zur Jugendfeuerwehr

 

3.1.            Der Jugendfeuerwehr können Jugendliche vom vollendeten 10. Lebensjahr bis zum vollendeten 18. Lebensjahr angehören.

3.2.      Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an die örtliche Jugendfeuerwehr gerichtet werden. Über die Aufnahme entscheidet der Jugendwart mit dem Ortswehrführer. Ein offizieller, einheitlicher, gemäß Anlage 1, Aufnahmeantrag liegt in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) vor.

3.3.      Die Angehörigen der Jugendfeuerwehr erhalten nach ihrem Eintritt einen Mitgliedausweis der Deutschen Jugendfeuerwehr.

 

                                                           4. Rechte und Pflichten

 

4.1.   Jeder Angehöriger der Jugendfeuerwehr hat das Recht,

4.1.1.          bei der Gestaltung der Jugendarbeit aktiv mitzuwirken

4.1.2.           in eigener Sache gehört zu werden

4.1.3.          Jeder Angehörige übernimmt freiwillig die Verpflichtung,

4.1.4.           an den angesetzten Übungen und Gruppenveranstaltungen regelmäßig, pünktlich und aktiv teilzunehmen

4.1.5.           die im Rahmen dieser Ordnung gegebenen Anordnungen zu befolgen und

4.1.6.           die Kameradschaft und das Gruppenleben zu pflegen und zu fördern.

4.1.7.           Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind gegen Unfälle in der Ausbildung, im Übungsdienst und bei Wettkämpfen bei der Feuerwehrunfallkasse des Landes Brandenburg versichert.

4.1.8.           Bei der praktischen Ausbildung ist die körperliche Leistungsfähigkeit der Jugendlichen zu berücksichtigen. Auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften ist zu achten.

 

 

  1. 5.      Stärke, Bekleidung, Ausrüstungen

 

5.1.      Den Angehörigen der Jugendfeuerwehr wird für die Ausbildung und den Übungsdienst die Bekleidung von der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) kostenlos gestellt. Beim Ausscheiden aus der          Jugendfeuerwehr sind diese Gegenstände zurückzugeben. Die Bestellung und Übergabe der Bekleidung und Ausrüstung erfolgt durch die Gemeindejugendfeuerwehrführung nach vorherigem Antrag durch den Jugendwart der örtlichen Jugendfeuerwehr.

 

6.Ausbildung, Einsatz, Jugendarbeit

 

6.1.            Die feuerwehrtechnische Ausbildung der Mitglieder der Jugendfeuerwehr erfolgt auf  der Grundlage der Ausbildungsvorschriften für die Freiwillige Feuerwehr unter Anpassung an die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen. Die Ausbildung erstreckt sich auf die theoretische Schulung in allen Sparten des Feuerlösch- und Rettungswesens und auf die praktische Ausbildung an den Geräten.

6.2.            Angehörige der Jugendfeuerwehr dürfen nur an dem für sie angesetzten Übungs- Ausbildungsdienst teilnehmen.

6.3.            Die Jugendbildungsarbeiten werden nach den Grundsätzen  des Bildungspapiers der Deutschen Jugendfeuerwehr gestaltet.

6.4.            Der Dienstplan ist vom Jugendfeuerwehrwart der örtlichen Jugendfeuerwehr aufzustellen und vom Ortswehrführer zu genehmigen. Es ist dabei Wert auf die Ausgewogenheit von fachspezifischer und allgemeiner Jugendarbeit zu legen. Der Dienstplan ist bis spätestens zur 1. Versammlung aller Ortsjugendwarte  der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) der Gemeindejugendfeuerwehrführung zu übergeben.

6.5.            Zur Vereinheitlichung der Ausbildung in den einzelnen örtlichen Jugendfeuerwehren und mit dem Hinblick des erfolgreichen Bestehens eines späteren Truppmannlehrganges sind die folgenden Themen in den Dienstplan zu integrieren:

  • Wasserentnahme aus offenem Gewässer
  • Wasserentnahme aus Flachspiegelbrunnen
  • Wasserentnahme aus Unterflurhydranten
  • Fahrzeug- und Gerätekunde am TSF-W bzw. LF

 

7. Ordnungsmaßnahmen

 

7.1.            Bei Verstößen gegen die Ordnung, Disziplin und Kameradschaft können   angemessene Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden.

7.2.            Ordnungsmaßnahmen werden nach Beratung vom Jugendwart der örtlichen Jugendfeuerwehr mit dem Ortswehrführer verfügt.

7.3.            Gegen die Ordnungsmaßnahme steht dem Betroffenen mit dem Erziehungsberechtigten das Recht der Beschwerde zu. Die Beschwerde muss spätestens vier Wochen nach Ausspruch der Ordnungsmaßnahme mündlich oder schriftlich beim Ortswehrführer eingebracht werden. Dieser entscheidet über die Beschwerde.

 

  1. 8.        Beendigung der Zugehörigkeit zur Jugendfeuerwehr

 

8.1.            Die Zugehörigkeit in der Jugendfeuerwehr erlischt,

8.1.1.      bei Übernahme in die Einsatzabteilung der Freiwilligen     Feuerwehr;

8.1.2.      wenn durch Wohnsitzänderung die aktive Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr     nicht mehr möglich ist,

                8.1.3.   durch schriftliche Austrittserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtig-ten,

8.1.4.   auf Wunsch des Mitglieds oder

                 8.1.5.    durch Ausschuss.

 

 

9. Jugendfeuerwehrwart

 

9.1.            Der Jugendfeuerwehrwart der örtlichen Jugendfeuerwehr muss Mitglied der Ortsfeuerwehr sein, muss einen Truppenführerlehrgang und die Lehrgänge der Landesjugendfeuerwehr, Jugendleitercard Teil 1 und 2 abgelegt haben. Die Lehrgänge können in einem befristeten Zeitraum von 2 Jahren nachgeholt werden. Auf den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart treffen die gleichen Qualifikationen zu.

9.2.      Der Jugendfeuerwehrwart, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, leitet die  Jugendfeuerwehr.

9.3.      Der Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter werden auf die Dauer von fünf  Jahren vom Ortswehrführer nach Anhörung der Ortsfeuerwehr eingesetzt.

9.4.      Ein Wechsel des Jugendfeuerwehrwartes oder Stellvertreter kann nur halbjährlich erfolgen. Zu dem ist der Wechsel mit dem Ortswehrführer abzustimmen. Ein Wechsel aus besonderen Gründen kann ebenfalls in Absprache mit dem Ortswehrführer vollzogen werden. Die Gemeindewehrführung und die Gemeindejugendfeuerwehrführung sind jeweils mit einer entsprechenden Kopie über den Wechsel zu informieren.

 

 

10. Versammlungen

 

         An den Versammlungen der Jugendfeuerwehr Groß Kreutz (Havel) nehmen der Gemeindejugendwart, seine Stellvertreter und der Jugendfeuerwehrwart der örtlichen Jugendfeuerwehr oder in dessen Abwesenheit sein Stellvertreter teil. Das Erscheinen in Dienstbekleidung (keine Einsatzbekleidung) der Freiwilligen Feuerwehren ist gebotene Pflicht. Der Verlauf der Versammlung ist durch einen stets neu ernannten Protokollant in einem Protokoll festzuhalten.

 

11. Übernahme in die Einsatzabteilung

 

11.1.        Mitglieder, die sich im Jugendfeuerwehrdienst bewährt haben und die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Ortsfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel) erfüllen, werden nach Vollendung des 18. Lebensjahres in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen. Die Ausbildung der Jugendlichen zum Truppmannlehrgang I kann bereits mit vollendetem 17. Lebensjahr begonnen werden, zur Prüfung ist jedoch das vollendete 18. Lebensjahr notwendig. Die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr ist auf die aktive Dienstzeit anzurechnen.

11.2.        Eine zusätzliche Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr ist möglich.

11.3.        Bei Wohnsitzwechsel erhält das Mitglied der Jugendfeuerwehr einen                Nachweis über die Dienstzeit in der Jugendfeuerwehr, der vom Ortswehrführer ausgestellt wird.

 

 

Abschnitt 8

Richtlinie über Organisation und Durchführung einer Kinderfeuerwehr

 

§ 1

Organisation

 

Kinderfeuerwehren sind Bestandteile der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel). Sie unterstehen der Aufsicht des Ortswehrführers der Ortsfeuerwehr, der sie zugeordnet sind. Jede Ortsfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel) ist berechtigt eine Kinderfeuerwehr zu führen. Die Führung der Kinderfeuerwehr hat nach dieser Richtlinie zu erfolgen.

 

§ 2

Aufgaben und Ziele

 

Aufgaben und Ziele der Kinderfeuerwehr sind insbesondere:

  • Spielerische Vorbereitung auf die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr
  • Erziehung der Mitglieder zur Nächstenhilfe
  • Erziehung zur Gruppen- und Teamfähigkeit
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Vorbereitung zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr

 

Zur Erfüllung der vorgenannten Aufgaben und Ziele gehören insbesondere folgende Aktivitäten:

  • Spiel und Sport
  • Basteln
  • Informationsveranstaltungen (z.B. Besuch von Feuerwehren, Feuerwehrmuseen)
  • Brandschutzerziehung
  • Verkehrserziehung
  • Gesundheitserziehung
  • Umweltschutz

 

Die folgenden Tätigkeiten dürfen im Rahmen des Dienstes ausgeführt werden:

  • Umgang mit der Kübelspritze (auch gefüllt)
  • Umgang mit dem C-Strahlrohr ohne Wasserdruck
  • Umgang mit dem B-CBC-Verteiler ohne Wasserdruck
  • Umgang mit dem C-Schlauch ohne Wasserdruck
  • Umgang mit dem C-Füll-Schlauch ohne Wasserdruck
  • Umgang mit dem D-Schlauch mit Wasserdruck und geminderten Pumpendruck
  • Umgang mit dem D-Strahlrohr mit Wasserdruck und geminderten Pumpendruck
  • Umgang mit dem C-DCD-Verteiler mit Wasserdruck und geminderten Pumpendruck
  • Umgang mit dem C-DD-Verteiler mit Wasserdruck und geminderten Pumpendruck
  • Umgang der Armaturen/Schläuche (D-Schlauch, D-Strahlrohr, C-DCD-Verteiler, C-DD-Verteiler) im Zusammenspiel bei der Wasserentnahme aus einem Unterflurhydrant, bei Löschangriffen oder Vorführungen mit Hilfe von ausgebildeten Einsatzkräften
  • Mitfahren und Erlernen aller in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) befindlichen Fahrzeuge
  • Absetzen eines Notrufes unter Benutzung des entsprechenden Brandschutzkoffers
  • Durchführung von kleinen Experimenten mit geringem Risiko (u.a. richtiger Umgang mit dem Streichholz, Reaktion von diversen Stoffen)Basteln und Malen aller feuerwehrtechnischen Geräte und Fahrzeuge
  • Kuppeln von D-Schläuchen und C-Schläuchen untereinander
  • Kuppeln von D-Schläuchen und C-Schläuchen an einem C-DCD-Verteiler, C-DD-Verteiler, B-CDC-Verteiler (ohne Wasserdruck) oder B-CC-Verteiler (ohne Wasserdruck)
  •  Kuppeln von D-Schläuchen und C-Schläuchen an einem Standrohr (ohne Wasserdruck)
  • sportliche Betätigungen aller Art
  • Besuch von feuerwehrtechnischen Einrichtungen
  • Teilnahme an feuerwehrtechnischen Ausbildungslagern
  • Gefahren eines Feuers
  • Herkunft und theoretische Förderung von Löschwasser
  • Kennen lernen der PSA der Einsatzkräfte
  • Aufgaben der Feuerwehr
  • Knotenkunde (und Stiche)
  • Gemeinschaftliches Verbringen von Freizeit mit feuerwehrtechnischem Hintergrund
  • Teilnahme an öffentlichen Präsentationen/Vorstellungen der Kinderfeuerwehr
  • Fahrzeug- und Gerätekunde zum „Ansehen und Erklären“, sowie zum Anfassen (ohne Heben und ohne Wasserdruck) der Geräte

 

 

Im Rahmen der Arbeit der Kinderfeuerwehr dürfen nicht durchgeführt werden:

  • Handlungen, bei denen Kinder durch gesundheitsgefährdende Einflüsse (z.B. Wärme, Kälte, Nässe, Druck, Lasten) gefährdet werden können.

 

Bei der Arbeit in der Kinderfeuerwehr ist die Leistungsfähigkeit des einzelnen Kindes zu berücksichtigen. Auf die Einhaltung der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften ist besonders zu achten. Die Kinderfeuerwehr führt ihren Dienst getrennt vom Dienst der Jugendfeuerwehr durch.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

In die Kinderfeuerwehr können Kinder die das 6. Lebensjahr vollendet haben, auf Vorschlag der Leiterin/des Leiters der Kinderfeuerwehr nach schriftlichem Antrag der Erziehungsberechtigten aufgenommen werden.

Die Entscheidung über die Aufnahme trifft die Leiterin/der Leiter. Die Zustimmung des Ortswehrführers ist einzuholen.

Die Mitgliedschaft in der Kinderfeuerwehr endet

  1. durch Übertritt in die Jugendfeuerwehr ab dem 10. Lebensjahr. Gegen ein weiteres Mitwirken in der Kinderfeuerwehr ist nichts einzuwenden.
  2. durch Austritt
  3. durch Ausschluss
  4. durch Auflösung der Kinderfeuerwehr

 

§ 4

Rechte und Pflichten

 

Jedes Mitglied der Kinderfeuerwehr hat das Recht bei der Gestaltung der Arbeit in der Kinderfeuerwehr aktiv mitzuwirken und in eigener Sache gehört zu werden. Jedes Mitglied übernimmt freiwillig die Verpflichtung an Dienststunden und Veranstaltungen regelmäßig, pünktlich und aktiv teilzunehmen, die im Rahmen dieser Grundsätze gegebenen Anordnungen zu befolgen und die Kameradschaft zu pflegen und zu fördern.

 

 

 

 

 

§ 5

Leitung der Kinderfeuerwehr

 

Der Gemeindewehrführer beauftragt nach Anhörung des jeweiligen Ortswehrführers ein Feuerwehrmitglied der Ortsfeuerwehr mit der Leitung der Kinderfeuerwehr.

Das Feuerwehrmitglied sollte über eine Ausbildung als Jugendleiterin/Jugendleiter verfügen oder die geeigneten Lehrgänge der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg: „Kinder in die Feuerwehr – ja aber wie?!“ und „Rhetorik in der Jugendfeuerwehr“ absolviert haben, persönlich und fachlich für die Arbeit mit Kindern geeignet sein.

Diese Aufgabe darf nicht der Jugendfeuerwehrwart der örtlichen Jugendfeuerwehr übernehmen.

 

Das mit der Leitung der Kinderfeuerwehr beauftragte Feuerwehrmitglied ist nach Maßgabe dieser Grundsätze insbesondere zuständig für

  • Aufstellung eines Dienstplanes
  • Planung und Durchführung der dienstlichen Veranstaltungen
  • Erledigung der laufenden Verwaltungsarbeiten Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehrwartin/dem Jugendfeuerwehrwart
  • Zusammenarbeit mit dem Ortswehrführer

 

Das mit der Leitung der Kinderfeuerwehr beauftragte Feuerwehrmitglied nimmt an den Sitzungen der Jugendfeuerwehr teil.

Der Dienstplan ist bis spätestens zur 1. Versammlung aller Jugendfeuerwehrwarte der örtlichen Jugendfeuerwehren und Leiter der Kinderfeuerwehren der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) der Gemeindejugendfeuerwehrführung zu übergeben.

Ein Wechsel des Leiters der Kinderfeuerwehr kann nur halbjährlich erfolgen. Zu dem ist der Wechsel mit dem Ortswehrführer abzustimmen. Ein vorzeitiger Wechsel aus besonderen Gründen kann ebenfalls in Absprache mit dem Ortswehrführer vollzogen werden. Die Gemeindewehrführung und die Gemeindejugendfeuerwehrführung sind jeweils mit einer entsprechenden Kopie über den Wechsel zu informieren.

 

§ 6

Sprecherin/Sprecher der Kinderfeuerwehr

 

Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr können aus ihrer Mitte für die Dauer eines Jahres eine Sprecherin oder einen Sprecher wählen, deren/dessen Aufgabe ist es, die Belange der Mitglieder der Kinderfeuerwehr gegenüber der Leitung der Kinderfeuerwehr zu vertreten.

 

§ 7

Bekleidung

 

Die Kinderfeuerwehr wird mit Dienstuniformen in den Farben blau/gelb und einem Helm vom Leiter der Kinderfeuerwehr ausgestattet. Die Bestellung und Übergabe der Bekleidung und Ausrüstung erfolgt durch die Gemeindejugendfeuerwehrführung nach vorherigem Antrag durch den Leiter der Kinderfeuerwehr.

 

Abschnitt 9

Richtlinie über Dienstzeitregelung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel)

 

(1)   Der Gemeindewehrführer(in) und seine (ihre) Vertreter werden für die Dauer von 6 Jahren eingesetzt. Der Gemeindewehrführer und seine Stellvertreter werden auf Vorschlag des Kreisbrandmeisters nach Anhörung der Ortswehrführer (die vorher die Feuerwehrangehörigen der Ortswehren in den Ortsteilen gehört haben) durch die Gemeindevertretung ernennt.

(2)   Die Ortswehrführer(in) und seine/ihre zwei Stellvertreter werden für die Dauer von sechs Jahren nach Anhörung der aktiven Angehörigen der Ortsfeuerwehr und der Stellungnahme des Bürgermeisters durch den Gemeindewehrführer(in) für die Dauer von sechs Jahren berufen. Der Enddienstgrad ist Hauptbrandmeister. Ist der Ortswehrführer(in)/ stellv. Ortswehrführer(in) seit seiner letzten Berufung länger als sechs Jahre in seiner Dienststellung, so ist diese Dienststellung neu auszuschreiben. Diese Dienststellung(en) müssen zum 01.01.2014 neu besetzt sein.

(3)   Der Gemeindejugendwart(in) und seine Stellvertreter werden für die Dauer von sechs Jahren vom Bürgermeister auf Vorschlag des Gemeindewehrführers(in) berufen. Die Anhörung erfolgt im Kreis der Ortswehrführer auf Vorschlag der Ortsjugendwarte. Sechs Monate vor Ablauf der sechsjährigen Dienstzeit ist die Stelle des Gemeindejugendwartes und seiner Stellvertreter neu auszuschreiben. Ist der Gemeindejugendwart(in)/stellv. Gemeindejugendwart(in) seit der letzten Berufung länger als sechs Jahre in seiner Dienststellung, so ist diese Dienststellung neu auszuschreiben. Diese Dienststellung(en) müssen zum 01.01.2014 neu besetzt sein. Der Gemeindejugendwart(in) soll die Qualifikation zum Gruppenführer bestanden haben bzw. in zwei Jahren nach seiner Berufung erwerben.

 

Abschnitt 10

 

§ 26

In-Kraft-Treten und Bekanntmachung

 

1)      Diese Dienstanweisung tritt am Tage nach ihrer Unterzeichnung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Dienstanweisung vom 18.11.1999 außer Kraft.

2)      Die Dienstanweisung ist in allen Feuerwehgerätehäusern auszulegen. Der/ Die Wehrführer(in) hat nachzuweisen, dass jedes aktive Mitglied von dieser Dienstanweisung Kenntnis genommen hat.

3)      Der Inhalt der Dienstanweisung ist in den Ausbildungen mindestens einmal im Jahr zu behandeln.

 

 

Groß Kreutz (Havel), den

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Familienname, Vorname_____________________________________ Geburtstag _______________

Familienstand _______________ Telefon ____________________ Führerschein Kl. ______________

PLZ, Wohnort, Straße ______________________________________________________________

Beruf ____________________________ beschäftigt als ____________________________________

Arbeitgeber_______________________________________________________________________

Krankenkasse: _____________________________________________________________________

 

Aufnahme-/Übernahmeantrag

in die Freiwillige Feuerwehr Groß Kreutz (Havel)

                                    □Aufnahmegesuch in die aktive Feuerwehr

Übernahme aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Feuerwehr

                                   □Übernahme aus einer anderen Feuerwehr

 

1. Hiermit beantrage ich meine Aufnahme/Übernahme in die

 

Ortsfeuerwehr  :____________________________________

 

Frühere Dienstverhältnisse in einer Feuerwehr /Jugendfeuerwehr

Von:_________________ bis:__________________ FF: _____________________________________

Letzter Dienstgrad, Dienststellung: ______________________________________________________

Nachweisbare Feuerwehrlehrgänge / Qualifizierungen: _____________________________________

__________________________________________________________________________________

Ich habe mich ärztlich untersuchen lassen, bin gesund und den Anforderungen des Feuerwehrdienstes vollauf gewachsen.

 

Ich gehöre keiner/folgender anderen Hilfsorganisation an __________________________________

 

Die Erklärungen unter Punkt 2 und 3 auf der Rückseite des Antrages werden durch meine Unterschrift anerkannt.

 

 

                 ______________________                            _____________________

                   Ort und  Datum                                                     Unterschrift

 

Entscheidung über den Aufnahmeantrag

Dem Aufnahmeantrag wird entsprochen. Die Aufnahme in der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel), Ortswehr ___________________________________ erfolgt ab: _____________________

 

_____________________________________

Datum/Unterschrift Träger des Brandschutzes

 

­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­___________________________________________________________________

Datum/Unterschrift Ortswehrführer                           Datum/Unterschrift Gemeindewehrführer

2. Ich erkläre, dass ich die Pflichten eines Feuerwehrangehörigen nach dem Brandenburgischen

Brand- und Katastrophenschutzgesetz (in der jeweils gültigen Fassung), sowie die sich aus der

Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kreutz (Havel) im Katastrophenschutz

ergebenden Pflichten nach besten Kräften erfüllen werde.

Insbesondere werde ich

 

    - am Dienst und an Ausbildungslehrgängen regelmäßig und pünktlich teilnehmen

    - bei Alarm mich unverzüglich zum Dienst am Alarmplatz einfinden

    - den dienstlichen Weisungen der Vorgesetzten nachkommen

    - im Dienst ein vorbildliches Verhalten zeigen und mich den anderen Angehörigen der

      Feuerwehr gegenüber kameradschaftlich verhalten

    - die Ausbildungs- und Unfallverhütungsvorschriften für den Feuerwehrdienst beachten

    - die mir anvertrauten Ausrüstungsgegenstände, Geräte, Einrichtungen und Bekleidung

      gewissenhaft pflegen, sie nur zu dienstlichen Zwecken benutzen und sie bei meinem

      Ausscheiden aus der Feuerwehr wieder abgeben

    - bei einer Dienstverhinderung mich bei meinem Vorgesetzten vor Dienstbeginn,

      spätestens am folgenden Tage entschuldigen und eine Abwesenheit von länger als zwei

      Wochen rechtzeitig vorher anzeigen

 

3.  Ist der Antragsteller Mitglied in einer anderen Feuerwehr gewesen, ist das Dienstbuch dem Antrag

     beizulegen.